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Story.
Wir gehen zurück an diesen lauen Sommerabend im Jahr 2004.
Tobi und Markus waren zu einer Studiosession für die Dorians verabredet, beschlossen kurzerhand
aber doch lieber in den Biergarten zu gehen. Tobi erzählte dann in jenem Biergarten von einem
Produzenten, mit dem er zu dieser Zeit zusammengearbeitet hat und dass eben dieser Typ vor ein
paar Jahren eine komplette CD in Nashville in zwei Tagen einspielen ließ. Die beiden waren sich
einig, dass das ja wohl eine coole Aktion war und dass man so was doch auch mal machen sollte.
Spontan fiel dann Markus ein, dass er einige Countrysongs geschrieben hatte, die zu Hause einfach nur
rumlagen. So stellten sich beide gegenseitig die Frage: „Warum machen wir das eigentlich nicht?“
Weil keiner der beiden darauf auf die Schnelle keine sinnvolle Antwort aus dem Ärmel schütteln konnte,
wurden sie sich fix einig, dass sie eigentlich dringend nach Nashville fahren müssten, um diese
Countrysongs von originalen Countrymuckern einspielen zu lassen. Am nächsten Tag wurden
vorsichtshalber die Flüge gebucht, wieder ein paar Tage später suchten Tobi und Markus im Studio
ein paar hufige Songs aus und starteten die Aufnahmen für die Pilottracks.
Schnell war auch klar, dass man das Projekt niemals „Markus & Tobi“ nennen konnte, deshalb wurde
Markus kurzerhand in KAShEW umbenannt und da es sich um seine Songs handelt und das Ganze seine
Stimme bekam, wurde dieses Projekt als KAShEW betitelt.
So etwa ein halbes Jahr später trafen sich die beiden dann auf dem Flughafen. Sie flogen mit dem
Rohmaterial direkt nach Nashville, Tennessee, dem Herzen der Countrymucke. Dort wurden sie im
County Q Studio erwartet, packten ihre Songs aus und dann spielten die Herren Kerce, Paoletter,
MacGrath und Marshall die Songs in einer Geschwindigkeit ein, die bisher für “the two German guys“
unbekannt war. So waren dann nach 2 Tagen alle 10 Titel drin im Kasten und Tobi und KAShEW fuhren
mit ihrem Gefährt noch ein paar Tage die amerikanischen Highways staubig.
Dann im Sommer 2005 musste KAShEW, die bisher ungewohnte Position hinter dem Studiomikrofon
einnehmen, war er doch bisher immer „nur“ der Drummerboy. Tobi regelte und schaukelte das
Ganze in seiner angestammten Producerposition, musste dann aber auch in die Saiten greifen
um ein paar coole Gitarrentakes beizusteuern. Letztlich wurde alles fein gemischt und
gemastert und heraus kam mehr als ein Jahr nach jenem lauen Sommertag “Come with me“.
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